Religion
Nach
dem Zensus im Jahres 2000 bekannten sich 73,6 Prozent
der Brasilianer zur römisch-katholischen Kirche. Die Zahl der
Katholiken ist
rückläufig. 1960 betrug die Zahl der Katholiken noch
91 Prozent der Gesamtbevölkerung, bis 1985 nahm sie auf 83 Prozent ab und
ist bis 2000 auf 73,6 Prozent gesunken. Teile des brasilianischen
Katholizismus
sind stark von afrobrasilianischen Traditionen beeinflusst.
15,4 Prozent der Bevölkerung sind protestantischen Glaubens.
Der
Protestantismus kam seit dem 19. Jahrhundert mit deutschen Einwanderern
ins
Land. Im 20. Jahrhundert haben aber vor allem nordamerikanische
Missionskirchen
große Erfolge erzielt. So gab es seit etwa 1960 eine starke
Zunahme
protestantischer Freikirchen. Heute gibt es 35.000 Freikirchen in
Brasilien.
7,4 Prozent erklärten keiner Religion anzugehören.
1,3 Prozent sind Anhänger des Spiritismus, 0,3 Prozent
bekannten sich zu
afro-brasilianischen Religionen wie Candomblé und Umbanda.
Des Weiteren gibt es etwa 1.100.000 Zeugen Jehovas, 600.000 Mormonen,
215.000
Buddhisten, meist Nachkommen japanischer Einwanderer, 150.000 Juden,
27.000
Muslime, meist Nachkommen syrisch-libanesischer Einwanderer und knapp
3.000
Hindus.
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